Turnierhundesport
Leichtathletik für den Menschen und den
Hund
Sind Sie ein Trimm-Dich-Freund mit einem bewegungssüchtigen Hund?
Dann finden sie sicherlich im Turnierhundesport Ihre Erfüllung. Im Turnierhundesport, oder früher Breitensport
genannt, gibt es 8 Alterklassen (des Hundeführers !). Außerdem starten Damen und Herren getrennt. Der
Turnierhundesport besteht aus mehreren Disziplinen.
1. Vierkampf Die
Königsdisziplin in dieser Sportart oder anders gesagt: Was der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der
Vierkampf im Bereich Turnierhundesport. Insgesamt gehören die Übungsteile Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und
Hürdenlauf dazu.
Gehorsamsübung
Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung, und beim Vierkampf 2, auch die Stehübung als ein Übungsteil zum
Vierkampf, sind Bestandteil dieser Übung.
Hürdenlauf
Im Vierkampf 1 haben Hunde und Hundeführer eine 50 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen,
wobei der Hund drei Hürden zu überwinden hat. Die Gesamtzeit von 2 Durchgängen fließt in die Gesamtwertung mit ein.
Der Hürdenlauf des Vierkampf 2 besteht aus nur einem Durchgang auf einer Strecke von 2 mal 40m, bestückt mit
insgesamt 6 Hürden. Im Vierkampf 2 muss der Hundeführer ebenfalls die Hürden bewältigen.
Slalomlauf
Hier ist insgesamt eine 75 Meter lange Laufstrecke mit Slalomtoren (1,40 Meter breit) im Zickzack-Kurs zu
bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und dürfen keine Stange
auslassen. Zwei Wertungsgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.
Hindernislauf
Auch diese Strecke ist wieder 75 Meter lang aber mit Hürde, Schrägwand, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufdiel,
einer Tonne, einem Reifen, einem Hoch-Weit-Sprung und einer Hürde für den Hund ausgestattet. Der Hundeführer darf
hingegen neben den Geräten laufen. Hier fließt auch die Gesamtzeit von 2 Durchgängen in der Gesamtwertung mit
ein.
2. Geländelauf
Die Laufstrecke, häufig durch Wald und Flur und selten asphaltiert, wird mit angeleintem Hund bewältigt. Die
Strecken sind 2 oder 5 Kilometer lang. Im Idealfall läuft der Hund ohne zu ziehen oder zu zerren an lockerer Leine
neben seinem Zweibeiner. Auch hier sind Gehorsam und sozialverträgliches Verhalten des Hunde gefordert.
3.
CSC-Combinations-Speed-Cup
Drei Hundeführer sind mit ihrem Hund (3 Teams) am Start. Hier geht es um Tempo, Gehorsam, Sozialverträglichkeit der
Hunde, trotz hoher Anspannung, und um Führigkeit. Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen,
Slalomtoren und Wendestangen, aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen
Startposition und darf dort erst loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat. Ähnlich den
Staffelläufen in der Leichtathletik, jedoch ohne Stabübergabe, lauten die Spielregeln des CSC. Die Gesamtzeit
zweier Durchgänge zählen. Die schnellste Mannschaft gewinnt.
4. Shorty
Der Shorty ist ein Kurzbahn-CSC und wird gebildet aus den bekannten Elementen und Geräten des CSC. Der Shorty ist
ein Mannschaftswettkampf für zwei Teams, der auch auf begrenzten Sportflächen in 2 Sektionen ausgetragen werden
kann. Die Sektionen kreuzen sich. Auch hier werden aus zwei Durchgängen die Gesamtzeiten gewertet, und die
schnellste Mannschaft gewinnt.
5. QSC-
Qualifikatins-Speed-Cuo
Zwei baugleiche Geräteparcours sind parallel aufgebaut. Die Hunde nehmen jeweils aus einem Desk (Tisch) ihrer
Parcours Startposition ein. Es starten zwei Teams auf ein Startkommando über 8 aufgebaute Hindernisse.
Verbindungstore und -stangen bestimmen den Laufkurs. Der Hundeführer läuft mit. Das Siegerteam kommt eine Runde
weiter.
Quellenverzeichnis: Freizeit-Spaß mit Hunden Partner Hund
|